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Wie erstelle ich ein WordPress Plugin?

Für alle, die noch nie ein Plugin für WordPress erstellt haben, auf dem WordCamp Osnabrück habe ich eine Session gehalten in der ich grundlegend erkläre, wie ein Plugin aufgebaut ist und wie man es in WordPress zum Laufen bekommen.

Außerdem erfahrt ihr welche Software zum Einsatz kommt und welche sich gerade als Anfänger besonders gut eignet.

In diesem Fall habe ich das Programm Local by Flywheel genutzt um den Einstieg so einfach wie möglich zu machen. Das Plugin setzt im Hintergrund auf die neuesten Techniken wie Virtualisierung durch Docker, bietet im Frontend allerdings für versierte Techniker nicht allzuviel Einstellungsmöglichkeiten. Es baut zwar auf Docker auf, aber wer brauch schon Local by Flywheel wenn er Docker bedienen kann? Auch wenn das Plugin die besten Techniken im Hintergrund einsetzt, im Prinzip glänzt es durch die Einfachheit für WordPress Entwickler.

Das erste eigene Plugin? Nichts leichter als das!

Das erst eigene Plugin besteht etwa nicht aus vielen Funktionen des CMS WordPress, es besteht aus dem PHP Eröffnungstag <?php und ein paar Zeilen von Kommentaren. Sind diese Vorraussetzungen gegeben, lässt sich das Plugin einfach über die Übersicht in den Plugins einschalten.

<?php
/**
 * Plugin Name: Minimal WP Plugin
 * Description: Noch ne Beschreibung dazu...
 */

Hat man diese fünf Zeilen geschrieben und innerhalb einer Datei im Pluginverzeichnis abgelegt, so lässt sich dieses einfach aktivieren. Es passiert in diesem Beispiel zwar nichts, aber diese Zeilen werden nach der Aktivierung des Plugins in der Pluginübersicht bei jedem Aufruf von WordPress ausgeführt. Alles was ich danach an PHP Zeilen einfüge wird definitiv ausgefüht.

Hook, Hook, Hook…

Achja, wo ist der Haken?

Ja, der Haken liegt in WordPress selbst. Wenn etwas aus Haken besteht, dann WordPress. WordPress lebt in erster Linie davon dass sogenannte Hooks genutzt werden. Zum einem in Form von Actions, zum Anderen in Form von Filtern.

Das Beste an WordPress ist, dass ich an fast jede beliebige Stelle des Codes springen kann und entweder eigenen Code ausführen oder einen Wert filtern kann. dazu gibt es die Funktionen add_action sofern man nur etwas ausführen will oder add_filter sofern man einen Wert filtern will. Mehr dazu erkläre ich im Video.

Für Entwickler ist WordPress wirklich einfach zu bedienen. Die Lernkuve ist extrem steil und wenn man ein mal versteht, was Actions und Filter sind und ich weis, wie ich ein Plugin zum Laufen bekomme, kann ich praktisch fast alles machen, was in WordPress möglich ist.

Ich weis was Actions und Filter sind…

Jope… iss langweilig, aber es gibt noch so viel mehr in WordPress! Es gibt Custom Post Types, die Möglichkeit eigene Plugins auf WordPress.org hochzuladen und und und… Schaut euch einfach das Video an und ihr erfahrt das grundlegenste zur WordPress Plugin Programmierung.

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Was ist BuddyPress?

Wenige WordPress Nutzer wissen was BuddyPress ist. Dabei gibt das Plugin die Möglichkeit den Benutzern im Frontend von WordPress eine Benutzeroberfläche zur Verfügung zu stellen und darüber hinaus gleich ein ganzes soziales Netzwerk für die eigene Community hochzuziehen und ein eigenes soziales Netzwerk zu erstellen. In meinem Talk erkläre ich die grundlegenden Funktionen des Plugins.

BuddyPress ist mittlerweile ein Projekt, welches offiziell weltweit von der WordPress Community unterstützt wird und auch offiziell von WordPress unterstützt wird. Es bietet abgesehen von der Frontend-User Komponente vor allem folgende Funktionen:

Der Aktivitäten-Stream ist wohl die Grundfunktion eines sozialen Netzwerks. Ein User teilt ein Ereignis, ein Foto oder hat einfach nur etwas bestimmtes im Netzwerk gemacht und Community wird automatisch darüber informiert. Diese Funktionen kennt man von Facebook, Twitter und co. „XY hat Foto geteilt“ usw.

Die Benutzergruppen kennt prinzipiell auch jeder, der mal auf Facebook unterwegs war. Gruppen in denen Menschen mit einem bestimmten Interesse zusammen kommen und Informationen austauschen. Gruppen bieten all das was es in dem globalen Akitivitäten-Stream auch gibt, mit weiteren nützlichen Funktionen.

Die privaten Nachrichten kennt man schließlich auch. Wer hat schließlich schon nicht schonmal eine PM (Private Message) an einen Freund gesendet?

All das und noch mehr gibt es in BuddyPress ohne dass man dafür auch nur eine Zeile programmiert haben muss. Ist man Programmierer, eröffnen sich allerdings noch viel mehr Möglichkeiten das Plugin zu erweitern.

BuddyPress verfügt über eine recht große API, sodass es für Entwickler fast beliebig viele Möglichkeiten gibt, das Plugin zu erweitern. Es lassen sich PHP Klassen erweitern oder die typischen WordPress Filter und Aktionen nutzen um BuddyPress zu erweitern. Eine Gesamtübersicht aller Filter und Aktionen findet ihr in der Hook-Übersicht von BuddyPress.

Mittlerweile gibt es auch eine Rest-API für BuddyPress, sodass Informationen von BuddyPress über JSON von außen abgerufen werden können. Das ermöglicht natürlich noch viele weitere Möglichkeiten das Plugin einzusetzen.

Schaut euch das Video an und probiert das Plugin aus! Es lohnt sich!

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WordPress 2025

In meiner Session möchte ich euch mitnehmen auf eine Reise von einem Blogging Tool war bis dahin was aus WordPress einmal werden kann. Wir hören viel über die WordPress REST-API, WordPress als App-Platttform oder dem Internet der Dinge. Wie WordPress da ins Spiel kommt, möchte ich euch in dieser Session zeigen.